Shadow of the Demon Lord

Karawahnsinn

Hallo, werter Neuer Gott. Dein neuer treuer Diener Rotze grüßt Dich untertänigst. Du weißt schon, der Goblin mit dem schicken rosa Kleid. Ähm, … verzeih bitte, aber ich habe leider keine Ahnung, wie man betet. Doch bestimmt lerne ich das bald, wenn ich ein richtig echter Priester von Dir geworden bin. Du weißt schon, um meinen schlimmen, schlimmen, schreckliche Fehler wieder gutzumachen. Vielleicht werde ich dann ja sogar der erste Goblin in Deinen Diensten sein …

Heute bin ich diesem Ziel jedenfalls ein Stück näher gekommen. Unsere ungleiche Gruppe von Überlebenden der Karawane hat das kleine Menschendorf Fletcher’s Rest erreicht. Ich glaube das Dorf hat seinen Namen von den Resten eines Deiner Diener, einem Menschen namens Fletcher, die in der Dorfkirche ausgestellt sind. Andernfalls wäre das ein merkwürdiger Zufall. Egal. Jedenfalls habe ich in Fletcher’s Rest endlich Pater Gregorius gefunden. Er ist mit einer Gruppe Deiner jungen Anhänger unterwegs gewesen. Er ist tatsächlich so nett, wie alle sagen und ich glaube, er kann mich zu Deinem Priester machen. Zwar hat er mir den Kopf getätschelt und behauptet, dass Goblins und andere Feenwesen keine Seele hätten und keinen Kreislauf oder so was, aber er ist ja auch schon alt. Und selbst wenn: Seele-Schmeele-Kamele. Ich kann Dir auch ohne dienen. Pft.

Dann haben die Menschen im Dorf plötzlich rumgeheult, dass viele von ihren Sachen in der Karawane waren und sie die dringend brauchen für Ackerbau und Gärtnerei und derlei. Die Anderen waren sofort ganz wild darauf, wieder zur Karawane zurückzumarschieren, um den Dorfbewohnern ihr Zeugs wiederzubringen – selbst der Ork, Lamosh. Ts. Zuerst war ich ja dagegen, lieber Gott, weil wir gerade am Vortag diesen Banditen mit dem nackten Leben entkommen waren und ich schlecht Dein Priester sein kann, wenn ich tot bin. Aber dann haben mich die anderen überredet und außerdem ist es bestimmt auch in Deinen Sinne, wenn diese räuberischen Pissgurken abgemurkst werden, oder?

Also machten wir uns wieder auf den Weg zurück zu den Überresten der Karawane, begleitet von einem Haufen Dorfmenschen mit Speeren, Dreschflegeln und ich glaube einer hatte sogar seine Kaffeemühle dabei. Am frühen Morgen des nächsten Tages erreichten wir dann den Ort des Überfalls, den ich aufgrund meiner Ausbildung, die ich bei Meister Elster genießen durfte, klammheimlich auskundschaften konnte. Neben den Resten der Karawane lagerten acht Räuber, von denen die meisten noch schliefen. Ich also schnell zurück und wir uns flugs angeschlichen. Dann der junge Menschenmann Eamon und meine Wenigkeit schlipp-schlapp vier von den Scheißköpfen die Kehlen im Schlaf durchgeschnitten. Und den Rest haben wir dann im Kampf erwischt. Einer wollte noch fliehen, aber der hat die Rechnung ohne den Ork gemacht. Alle tot. Ha!

Wie sich herausstellte, hatten die Räuber viele Säcke mit Sachen, die die Dorfmenschen brauchen, noch nicht weggebracht. Da haben sich die Dörfler gefreut. Schön für sie.

Wenn die Dorfmenschen die Säcke auf ihre Ochsenkarren geladen haben, kehren wir wieder zum Dorf zurück. Und dann reise ich mit Pater Gregorius weiter. Und der macht mich dann zum Priester.

Ja, Neuer Gott, dann sage ich mal danke fürs Zuhören. Du wirst ja auch ganz schön was zu tun haben, deshalb höre ich jetzt mal lieber auf zu beten. Also, mach’s gut und grüß mir die Astrid. Dein treuer Diener Rotze.

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YourSovereignHost Pasetti

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