Shadow of the Demon Lord

Und wie ich so strolcht' durch den finsteren Tann....

Die Karawane war auf dem Weg nach Crossings, als sie in einen Hinterhalt geriet. Die Banditen kannten kein Erbarmen und metzelten alles nieder, was sich zwischen sie und ihre Beute stellte. Nur vier Reisenden (Jeanne die Kräuterkundige, Rotze der exzentrische Goblin, der Bildungs-Ork Lamosh und Eamon der Changeling nebst Baby) gelang es, sich in den Wald zu flüchten. Sie bahnten sich ihren Weg durchs dichte Unterholz und wagten erst zu rasten, nachdem sie reichlich Distanz zwischen sich und die Banditen gebracht hatten.
Kaum das sie wieder zu Atem gekommen waren, hörten sie wie etwas – offensichtich ziemlich Großes – ihnen mit schweren Schritten entgegengestapft kam. Die Gestalt, die aus dem Unterholz trat, sah recht bizarr aus – und das wil etwas heißen im Angesichht der Tatsache, dass einer der kleinen Truppe ein hakennasiger Goblin in einem pinkfarbenen Kleid war. Die Gestalt war ein gut zwei Meter großes, haariges Gebüsch auf zwei kräftigen Ziegenbeinen, das auch noch mit einem Paar stattlicher Hörner ausgestattet war. Bevor noch soetwas wie Furcht aufkommen konnte, erkundigte sich das Wesen sehr freundlich, ob sie vielleicht Hilfe benötigen würden? Es stellte sich heraus, dass sie auf einen Faun auf Pilgerschaft getroffen waren, der ihnen nun helfen wollte, sicher nach Crossings zu gelangen. Die Gruppe war sehr dankbar für diese Unterstützung und so machten sie sich auf den Weg. Der Wald war so dicht, dass der Stand der Sonne nicht zu sehen war und es ging auch nur sehr mühsam voran.
Nach ein paar Stunden kam die Straße wieder in Sicht, doch leider durchstreiften die Banditen immer noch die Umgebunb, sodass es für sicherer befunden wurde, sich wieder in den Wald zurückzuziehen.
Doch auch der Wald barg seine Gefahren: eine beeindruckend große Spinne attackierte Lamosh und es gelang nur unter dem Einsatz der vereinten Kräfte, sie in die Flucht zu schlagen. Leider hatte das Vieh dem Ork einige böse Wunden zugefügt, doch dank Jeanne’s Heilkünsten konnte die Reise bald weitergehen.

Als die Dämmerung hereinbrach, wurde es Zeit ein Lagerplatz zu suchen. Man fand zum Glück recht schnell einen Felsüberhang, der ausreichend Schutz vor Witterung und Angreifern bot. Bei einer eingehenderen Inspektion der Felsnische fand Lamosh heraus, dass dieser Platz als in besseren Zeiten als Schrein der Prophetin des neuen Gottes gedient hatte. Sowohl der Ork als auch der Faun hielten eine kurze Andacht und brachten eine kleine Opfergabe dar.
Das Nachtlager wurde schnell aufgeschlagen und bevor man sich zur Ruhe begab, musste natürlich noch das Baby versorgt werden. In Wasser eingeweichtes Brot half den Hunger zu stillen und das Baby ruhig zu halten, damit man keine unnötige Aufmerksamheit auf sich zog.
Lamosh sprach noch einen Alarmzauber um das Lager, der uns Wecken würde, falls sich Feinde nähern sollten und dann ging ein sehr anstrengender Tag endlich zuende.

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