Shadow of the Demon Lord

Und wie ich so strolcht' durch den finsteren Tann....

Die Karawane war auf dem Weg nach Crossings, als sie in einen Hinterhalt geriet. Die Banditen kannten kein Erbarmen und metzelten alles nieder, was sich zwischen sie und ihre Beute stellte. Nur vier Reisenden (Jeanne die Kräuterkundige, Rotze der exzentrische Goblin, der Bildungs-Ork Lamosh und Eamon der Changeling nebst Baby) gelang es, sich in den Wald zu flüchten. Sie bahnten sich ihren Weg durchs dichte Unterholz und wagten erst zu rasten, nachdem sie reichlich Distanz zwischen sich und die Banditen gebracht hatten.
Kaum das sie wieder zu Atem gekommen waren, hörten sie wie etwas – offensichtich ziemlich Großes – ihnen mit schweren Schritten entgegengestapft kam. Die Gestalt, die aus dem Unterholz trat, sah recht bizarr aus – und das wil etwas heißen im Angesichht der Tatsache, dass einer der kleinen Truppe ein hakennasiger Goblin in einem pinkfarbenen Kleid war. Die Gestalt war ein gut zwei Meter großes, haariges Gebüsch auf zwei kräftigen Ziegenbeinen, das auch noch mit einem Paar stattlicher Hörner ausgestattet war. Bevor noch soetwas wie Furcht aufkommen konnte, erkundigte sich das Wesen sehr freundlich, ob sie vielleicht Hilfe benötigen würden? Es stellte sich heraus, dass sie auf einen Faun auf Pilgerschaft getroffen waren, der ihnen nun helfen wollte, sicher nach Crossings zu gelangen. Die Gruppe war sehr dankbar für diese Unterstützung und so machten sie sich auf den Weg. Der Wald war so dicht, dass der Stand der Sonne nicht zu sehen war und es ging auch nur sehr mühsam voran.
Nach ein paar Stunden kam die Straße wieder in Sicht, doch leider durchstreiften die Banditen immer noch die Umgebunb, sodass es für sicherer befunden wurde, sich wieder in den Wald zurückzuziehen.
Doch auch der Wald barg seine Gefahren: eine beeindruckend große Spinne attackierte Lamosh und es gelang nur unter dem Einsatz der vereinten Kräfte, sie in die Flucht zu schlagen. Leider hatte das Vieh dem Ork einige böse Wunden zugefügt, doch dank Jeanne’s Heilkünsten konnte die Reise bald weitergehen.

Als die Dämmerung hereinbrach, wurde es Zeit ein Lagerplatz zu suchen. Man fand zum Glück recht schnell einen Felsüberhang, der ausreichend Schutz vor Witterung und Angreifern bot. Bei einer eingehenderen Inspektion der Felsnische fand Lamosh heraus, dass dieser Platz als in besseren Zeiten als Schrein der Prophetin des neuen Gottes gedient hatte. Sowohl der Ork als auch der Faun hielten eine kurze Andacht und brachten eine kleine Opfergabe dar.
Das Nachtlager wurde schnell aufgeschlagen und bevor man sich zur Ruhe begab, musste natürlich noch das Baby versorgt werden. In Wasser eingeweichtes Brot half den Hunger zu stillen und das Baby ruhig zu halten, damit man keine unnötige Aufmerksamheit auf sich zog.
Lamosh sprach noch einen Alarmzauber um das Lager, der uns Wecken würde, falls sich Feinde nähern sollten und dann ging ein sehr anstrengender Tag endlich zuende.

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Keine Rast im Walde

Ohne nächtliche Zwischenfälle erwachen die durch diese Notlage zusammengewürfelten Reisenden am nächsten Morgen und machen sich nach einer kargen Mahlzeit wieder auf den Weg. Ziel ist es, den Wald mit all seinen Gefahren so schnell wie möglich ohne weiteren Schaden zu verlassen und in nördlicher Richtung in der nächsten Stadt ein sicheres Nachtlager zu finden.

Um weitere Bekanntschaft mit den gefährlichen Wesen des Waldes zu vermeiden wählen die Gefährten zunächst die Straße, nicht ohne äußerste Vorsicht walten zu lassen, damit man nicht wieder den Banditen in die Hände fallen würde. Ein Häufchen abgenagter, menschlicher Knochen am Weg und der zeitweise aufkommende Duft von gebratenem Fleisch lassen ebenfalls nichts gutes ahnen…

Als in einiger Entfernung ein wahrer Hüne in menschlicher Gestalt zu erkennen ist, entscheiden sich die Reisenden also zur Sicherheit dafür, diesen in einem Bogen durch den Wald zu umgehen. Als der mutmaßliche Menschenfresser jedoch den Geruch der nahen Wanderer im Wind aufnimmt, beschließt man dann doch schnell etwas tiefer in den Wald zu flüchten. Als Folge hiervon verlieren die Reisendem leider den Weg zur nächsten Ortschaft und entscheiden sich nun an einer steilen Böschung entlang der Führung von Mihawayho zu folgen.
Ein in einer Baumhöhle vorgefundenes, verlassenes und sehr einfaches Lager lassen sie dabei sicherheitshalber schnell hinter sich.

Die Sicht in dem tiefen Dickicht des Waldes ist schlecht und so können die Gefährten das fragende Rufen eines jungen Menschen-Mannes, der wohl seine beiden Mitreisenden sucht, zunächst keiner erkennbaren Person zuordnen. Als man sich schließlich mit gezogenen Waffen gegenüber steht, kann der Junge schnell als einfacher Reisender identifiziert und beruhigt werden. Gemeinsam setzt man den Weg fort und verspricht, bei der Suche nach den verlorenen Mitreisenden zu helfen.

Doch wie gut, dass das Schicksal es gnädig mit unseren ungleichen Helden meint, denn es entgeht ihnen auf dem weiteren, gemeinsamen, Weg nicht, dass die Kleidung des offenbar gar nicht so unschuldigen Jungen mit Blut besprenkelt ist und dass auch der an einigen Stellen sichtbare Inhalt seines Rucksacks nicht zu dessen Geschichte vom armen, verirrten Wanderer passen will.
Schnell ist der Lügner überwältigt und gefesselt und gesteht nach kurzer Befragung, einer der Räuber des Überfalls zu sein, der unsere Reisenden in die unschöne Lage versetzt hat, ohne Karawane weiterreisen zu müssen. Ob seiner Jugend und seiner Schwüre, sich zu bessern, wird das Leben des Jungen verschont.
Als man wenig später auf seine verlorenen Bandenmitglieder trifft, flieht er jedoch im Zuge einer kurzen Auseinandersetzung, anstatt wie zuvor versprochen in einem religiösen Orden der nächsten Stadt ein ehrenvolles Leben zu beginnen. So wird die Nachsicht der Gefährten nicht belohnt, sondern endet sogar noch in einer unangenehmen Verletzung, die Mihawayho im Verlauf des Kampfes erleidet. Mögen die Götter den Jungen strafen!

Im Anschluss an diese unangenehmen Ereignisse ist das Glück den Gefährten jedoch hold und sie schaffen es im Schutz der Dunkelheit die sichere Stadt zu erreichen. Nach den Strapazen der letzten Tage wird dort nun etwas Ruhe und gute Nahrung dafür sorgen, dass alle Beteiligten wieder zu Kräften kommen…

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Karawahnsinn

Hallo, werter Neuer Gott. Dein neuer treuer Diener Rotze grüßt Dich untertänigst. Du weißt schon, der Goblin mit dem schicken rosa Kleid. Ähm, … verzeih bitte, aber ich habe leider keine Ahnung, wie man betet. Doch bestimmt lerne ich das bald, wenn ich ein richtig echter Priester von Dir geworden bin. Du weißt schon, um meinen schlimmen, schlimmen, schreckliche Fehler wieder gutzumachen. Vielleicht werde ich dann ja sogar der erste Goblin in Deinen Diensten sein …

Heute bin ich diesem Ziel jedenfalls ein Stück näher gekommen. Unsere ungleiche Gruppe von Überlebenden der Karawane hat das kleine Menschendorf Fletcher’s Rest erreicht. Ich glaube das Dorf hat seinen Namen von den Resten eines Deiner Diener, einem Menschen namens Fletcher, die in der Dorfkirche ausgestellt sind. Andernfalls wäre das ein merkwürdiger Zufall. Egal. Jedenfalls habe ich in Fletcher’s Rest endlich Pater Gregorius gefunden. Er ist mit einer Gruppe Deiner jungen Anhänger unterwegs gewesen. Er ist tatsächlich so nett, wie alle sagen und ich glaube, er kann mich zu Deinem Priester machen. Zwar hat er mir den Kopf getätschelt und behauptet, dass Goblins und andere Feenwesen keine Seele hätten und keinen Kreislauf oder so was, aber er ist ja auch schon alt. Und selbst wenn: Seele-Schmeele-Kamele. Ich kann Dir auch ohne dienen. Pft.

Dann haben die Menschen im Dorf plötzlich rumgeheult, dass viele von ihren Sachen in der Karawane waren und sie die dringend brauchen für Ackerbau und Gärtnerei und derlei. Die Anderen waren sofort ganz wild darauf, wieder zur Karawane zurückzumarschieren, um den Dorfbewohnern ihr Zeugs wiederzubringen – selbst der Ork, Lamosh. Ts. Zuerst war ich ja dagegen, lieber Gott, weil wir gerade am Vortag diesen Banditen mit dem nackten Leben entkommen waren und ich schlecht Dein Priester sein kann, wenn ich tot bin. Aber dann haben mich die anderen überredet und außerdem ist es bestimmt auch in Deinen Sinne, wenn diese räuberischen Pissgurken abgemurkst werden, oder?

Also machten wir uns wieder auf den Weg zurück zu den Überresten der Karawane, begleitet von einem Haufen Dorfmenschen mit Speeren, Dreschflegeln und ich glaube einer hatte sogar seine Kaffeemühle dabei. Am frühen Morgen des nächsten Tages erreichten wir dann den Ort des Überfalls, den ich aufgrund meiner Ausbildung, die ich bei Meister Elster genießen durfte, klammheimlich auskundschaften konnte. Neben den Resten der Karawane lagerten acht Räuber, von denen die meisten noch schliefen. Ich also schnell zurück und wir uns flugs angeschlichen. Dann der junge Menschenmann Eamon und meine Wenigkeit schlipp-schlapp vier von den Scheißköpfen die Kehlen im Schlaf durchgeschnitten. Und den Rest haben wir dann im Kampf erwischt. Einer wollte noch fliehen, aber der hat die Rechnung ohne den Ork gemacht. Alle tot. Ha!

Wie sich herausstellte, hatten die Räuber viele Säcke mit Sachen, die die Dorfmenschen brauchen, noch nicht weggebracht. Da haben sich die Dörfler gefreut. Schön für sie.

Wenn die Dorfmenschen die Säcke auf ihre Ochsenkarren geladen haben, kehren wir wieder zum Dorf zurück. Und dann reise ich mit Pater Gregorius weiter. Und der macht mich dann zum Priester.

Ja, Neuer Gott, dann sage ich mal danke fürs Zuhören. Du wirst ja auch ganz schön was zu tun haben, deshalb höre ich jetzt mal lieber auf zu beten. Also, mach’s gut und grüß mir die Astrid. Dein treuer Diener Rotze.

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XY - Aktenzeichen ungelöst

Es waren einige Monate ins Land gegangen, in denen sich die Truppe nur gelegentlich sah. Rotze hatte sich in die Grenzlande aufgemacht und hatte es – mit List, Tücke und Glück- geschafft, endlich Priester zu werden. Micah war zum Wächter eines Schreines der Erdenmutter etwas ausserhalb von Crossings geworden und Bet-Trix verbrachte sehr viel Zeit damit, alle anderen Priestern des neuen Gottes darüber aufzuklären, was sie alles falsch machen. Lamosh half Pater Gregorius den Schrein wieder in einen besseren Zustand zu versetzen und knüpfte nach Feierabend einige Kontakte zur Unterwelt von Crossings.
Eamon besuchte das Institut für Ingenieure und arbeitete nebenbei in einer Werkstatt für Clockworks – als Alleinerziehender muss man ja sehen, dass das Geld irgendwie reinkommt.

An einem Sonntag im Winter war die Gemeinde von Vater Gregorius wie üblich versammelt um der Andacht zu lauschen. Auch Lamosh, Rotze, Bet-Trix und Eamon waren anwesend. Micah nahm nicht an den Andachten teil, schaute aber regelmässig im Anschluss bei seinem Freund Pater Gregorius vorbei.
Die Glocke hatte bereits den Beginn der Andacht angekündigt, doch von Pater Gregorius war nichts zu sehen – wo blieb er nur? Als er nach einer Zeit des Wartens nicht auftauchte, machte Lamosh sich auf nach ihm zu sehen, doch er war nirgendwo zu finden.
Alle waren sehr besorgt, besonders da in letzter Zeit einige Bewohner dies Viertels spurlos verschwunden waren.
Auf der Suche nach Hinweisen zu seinem möglichen Verbleib, fand Lamosh einen Zettel auf dem die Namen der Verschwundenen, die Hafenkaschemme “Der gefallene Soldat” und Sergeant Alice von den Braunmänteln notiert waren. Es schien, als hätte Pater Gregorius irgendeine Spur in dieser Sache verfolgt.
Rotze, Lamosh und Eamon trafen sich vor dem Schrein mit Micah und berieten, was man denn nun am besten tun sollte. Bet-Trix wollte zur Kathedrale gehen und nachsehen, ob er vielleicht dorthin gegangen war. Es war nicht damit zu rechnen, dass das Clockwork in absehbarer Zeit wieder zurückkehren würde, denn in der Kathedrale waren so viele Geistliche die so viel falsch machten, das konnte leicht Stunden (wenn nicht Tage) dauern!
Man beschloss, doch einfach mal zu dieser Hafenkaschemme zu gehen. Lamosh war bereits öfter dort gewesen und vielleicht wusste man dort ja mehr.
“Der gefallene Soldat” war ein ausgesprochen heruntergekommenes Etablissement, was vor allem davon profitierte, dass die meisten “Gäste” eigentlich immer zu betrunken waren um zu merken wie mies das Bier ist.
Es wurden aus Höflichkeit ein oder zwei Runden geordert und Lamosh gelang es Quirien, dem Wirt, ein paar sachdienliche Hinweise zu entlocken:
- einer der Verschwundenen hatte vorher berichtet, gesehen zu haben wie zwei Gestalten in dunklen Kapuzenmänteln durch’s Viertel schlichen. Sie sahen zu wohlhabend aus um hier hinzugehören.
- das Haus vom alten Moore wurde auch erwähnt. Er soll ein Dämonologe gewesen sein, aber weilt schon lange nicht mehr unter uns, weil er vor etwa 20 Jahren zum Opfer eines Lynchmobs wurde
-Sergeant Alice ist die einzige der Braunmäntel, die sich für die seltsamen Ereignisse in Grievings interessiert. Sie soll jede Nacht hier Patrouille laufen.
- offenbar sind neben Pater Gregorius noch mehr Menschen verschwunden

Nach diesen neuen Erkenntnissen wurde beschlossen, sich zuerst bei Tage kurz das Haus vom alten Moore anzusehen und dann mit Sergeant Alice zu sprechen.

  • Ich hatte leider keine Notizen zu der Sitzung, also bitte gern ergänzen und/oder korrigieren *
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Das Haus
(Es möge ergänzt werden)

Trotz erheblichen Alkoholkonsums (oder vielleicht auch wegen eben diesem) machte sich ein um Pater Gregorius besorgtes Trio bestehend aus Rotze, Eamon und Lamosh nach der Recherche im “Gefallenen Soldaten” auf den Weg zum Haus des alten Moore, um sich vor dem Besuch bei Nacht schon einmal dort umzusehen.
Das Haus wirkte verlassen, umso mehr überraschte es, dass es von drei ziemlich einfachen, mit Langmessern bewaffneten Gestalten bewacht wurde. Um das Gemäuer näher zu erkunden, nahm Eamon zur Überraschung seiner Begleiter die Gestalt einer Katze an und streifte darin herum.
Das gotisch anmutende Gebäude erwies sich als verwahrlost und in auffälligen ausmaß stinkend, aber Eamon konnte niemanden darin entdecken.
Damit wollte sich der euphorische Rotze jedoch nicht begnügen und es gelang ihm aufgrund seiner offenbar auch in alkoholisiertem Zustand herausragenden Befähigung sich unbemerkt zu bewegen ins Haus zu gelangen. Selbst ihm sticht der beißend unangenehme Geruch in der Nase und er findet ebenfalls nur verwahrloste Räume und herumliegendes Gerümpel und in einem Zimmer astrologische Karten an den Wänden. Darüber hinaus bemerkt er jedoch aufgrund seiner geschärften Sinne, dass dieses Haus vor nicht allzu langer Zeit durchsucht wurde. Alarmiert durch diese Entdeckung sieht er sich schließlich noch einmal genauer um und findet tatsächlich an einem Kamin einen Hebel durch dessen Betätigung sich ein Paneel in der Wand öffnet.
Durch diese Öffnung dringt verstärkt der schon wahrgenommene Gestank herauf und es ist schweres Atmen zu hören. Wieder der Vernunft begibt sich Rotze hinab in das stinkende Gewölbe und findet dort ein grauenerregendes Szenario vor:
In der nahezu völligen Dunkelheit kriecht eine Gestalt auf ihn zu, deren geschundenem Körper diverse Gliedmaßen fehlen, deren Stümpfe durch mit frischem Blut getränkte Verbände bedeckt sind. Die Gestalt greift nach Rotzes Bein und dem entsetzten Goblin gelingt es nur mit Hilfe eines Zaubers sich zu befreien und zu fliehen.
Doch die Erleichterung ist verfrüht, denn in der großen Halle des Hauses wird Rotze auf seiner Fluch von einem Skelett-artigen Ding mit einem Krummsäbel angegriffen. Wie durch ein Wunder kann er auch diesem Wesen entkommen und verlässt panisch – aber anscheinend von den Bewachern unbemerkt – dieses Haus des Schreckens.
Die drei vom Entsetzen geschüttelten Gefährten beschließen den übrigen Mitstreitern zunächst von diesem grauenhaften Ort zu berichten um dann am Abend gemeinsam zurückzukehren um dort zu retten, wer oder was dort noch zu retten ist.

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Licht und Schatten

O, allmächtiger Gott, geheiligt sei Dein Name! Dein ergebener Diener Rotze konnte mit Deiner göttlichen Hilfe ein altes, verfallenes Stinkehaus in Crossings von unheiligen Kreaturen der Finsternis säubern und so einen weiteren verdorbenen Winkel dieser Welt mit Deinem himmlischen Licht erhellen. Sergeant Alice von den Browncoats, meine Freunde und ein Ork haben mir dabei geholfen. Möge Dein Licht auch sie erleuchten!

Dabei war es beileibe keine triviale Prüfung für unsere kleine Gemeinschaft. Die widergöttliche Kreatur, aus Toten zusammengenäht, war aus dem grauenhaften Kellerverlies geflohen. Mika, Lamosh, Jeanne und Sergeant Alice stellten ihr nach. Mika verstopfte den schmalen Schacht wie eine brummende Rohrbürste. Als er sich oben endlich hinauszwängte, wartete die Abscheulichkeit bereits mit gezogenem Skalpell und griff an. Doch mit vereinten Kräften konnten sie schließlich das unheilige Konstrukt niederstrecken, das sich dann sofort zu verflüssigen begann.

Nun hatten wir Muße, den Rest des Hauses zu durchsuchen. Im ersten Stock fanden Eamon und ich zu meinem blanken Entsetzen einen Beschwörungskreis, in dem ein unfertiges Skelett lag! Furchtbare Erinnerungen an Lij und die Schreie der Sterbenden stürzten auf mich ein und wie von Sinnen machte ich mich daran, den Kreis und seine ketzerischen Inhalte zu zerstören. Zweifellos war hier auch das andere scheiß Skelett, das uns angegriffen hatte, zu seinem blasphemischen Unleben erweckt worden. Urgh! Bäh! Verzeih meine Wortwahl, großer Gott, aber ich finde, zur Beschreibung solcher Schändlichkeiten kann man auch mal Scheiße sagen – selbst im Gebet.

Im Kellerverlies fanden wir die Leichen (oder Leichenteile) einiger Vermisster sowie auch die sterblichen Überreste der beiden piekfeinen Menschen, die ebenfalls Nachforschungen angestellt hatten. Sie wiesen Tätowierungen eines gehörnten Totenschädels auf, die sie als Mitglieder der Bruderschaft der Schatten kenntlich machten. Wie ich noch aus meiner Zeit in der Stadt der Wunder weiß, ist die Bruderschaft ein Geheimbund der obersten Schichten, deren Anhänger sich in jeder Hinsicht gegenseitig unterstützen. Sehr eigenartig! Was wollten die hier?

Außerdem enthielt das Verlies eine Stahlkammer, die nur von innen zu öffnen ist. Darin fanden wir zwei Podeste und einen offenen Sarg, der benutzt aber teuer anmutete. Auf dem einen Podest war eine leere Haltevorrichtung für ein Buch angebracht und auf dem anderen stand eine Schmuckschatulle, in der wohl mal ein eiförmiger Gegenstand gelegen hatte. Ein Wandteppich zeigte einen facettenreichen Kristall, aus dessen Zentrum eine schlitzförmige Pupille zu starren schien. Ferner fanden wir chirurgische und alchemistische Instrumente im Wert von 8 Silberstücken.

Auch Pater Gregorius fanden wir in dem Verlies – oder das, was von ihm übrig war. Zwar war er noch am Leben, aber ihm fehlte ein Arm, ein Bein, die Zunge und sein Verstand. Er war in einem erbärmlichen Zustand, der uns allen das Herz zerriss. Vielleicht hat ihn Lamosh deshalb ermordet. Vermutlich sah der Ork es als Akt der Gnade. Und da sich bei den anderen kein Widerstand regte, vermute ich, dass er nicht der Einzige war. Dennoch haben sie sich alle gegen Dich versündigt, o Herr. Mord ist nun einmal Sünde – egal aus welchem Grund man ihn begeht. Auch ich habe Schuld auf mich geladen, weil ich es nicht verhindert habe.

Ich hoffe dennoch, dass Du ihnen vergeben kannst, so wie auch ich versuche, ihnen zu vergeben. Denn ich bin mir sicher, sie sind im Herzen gute Menschen, Halbmenschen und Dinge. Selbst der Ork. Vielleicht weiß er es nicht besser. Deshalb bitte ich Dich, sie bei ihrer nächsten Seelenwanderung nicht zu lange für ihre Sünden in der Hölle zu reinigen. Ich als Goblin habe ja keine Seele, wie man mir immer wieder sagt. Dennoch hoffe ich, dass ich meine Schuld durch künftige Taten zu Deiner Herrlichkeit etwas mindern kann. Meine Schuld, die so tief ist, dass sie bis in ebenjene Unterwelt reicht, die ich wohl niemals selbst sehen werde.

Aber es wird spät und ich muss schlafen. Was gibt es noch zu berichten? Wir haben Pater Gregorius beigesetzt und ich versuche zur Zeit, bestmöglich seinen Platz auszufüllen, bis wir einen neuen Pater für die Gemeinde gefunden haben. Ich hoffe, das wird bald sein, denn ich glaube, die meisten Gemeindemitglieder finden mich ekelig. Wir haben Sergeant Alice gebeten, die Stahlkammer zu bewachen, falls doch ein Vampir in dem Sarg wohnen sollte. Doch bisher ist nichts dergleichen dort aufgetaucht.

So, das war es, denke ich. Bleibt nur noch zu hoffen, dass ich bald wieder Gelegenheit haben werde, mit Deinem Licht in die Finsternis dieser Welt zu leuchten. Dein Diener Rotze, Abglanz Deines Lichts.

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Jeanne berichtet ...

Es geht weiter mit den Abenteuern, nachdem der Winter endlich vorbei ist und der Frühling Einzug gehalten hat. Vielleicht hat damit auch die Zeit der geruhsamen Aufbereitung der Kräuter und Beeren ein vorläuiges Ende gefunden. Es wäre durchaus nicht unangenehm, etwas Abwechslung!

Vater Jonas übernimmt die Gemeinde von Vater Gregorius und Rotze. Als erste Amtshandlung entledigt sich Vater Jonas sowohl Rotze als auch Lamosh.
Der Schrein der Erdenmutter von Mika wird vor allem von Halblingen der Region besucht. Jetzt steht das große Frühlingsfest an, mit Pilgerzug von der Stadt über die umliegenden Farmen und Felder zum Schrein. Anläßlich dieser großen Festlichkeit begleite ich, wie auch die weiteren Abenteurer , Mika auf der Pilgerwanderung. Es wird sicherlich eine interessante Erweiterung meiner religiösen Erfahrungen sein. Der Winter ist vorbei – HURRAAAA!

Mit jedem Dorf und jedem Gehöft, welches wir passieren, wird der Zug größer. Vor allem Halblinge gesellen sich u dem Zug mit Körben voller Gaben. Im Dorf Hamlet ist die Stimmung gedämpft, weil iermenschen einiges der Tiere gestolen haben. Bauer Habelbab berichtet Mika davon und erhält tröstliche Worte.
Einschub: Tiermenschen
- haben den alten Göttern abgechworen und wurden daher von den alten Göttern verflucht. Ihnen wurden ihre Menschlichkeit genommen, was vor allem für alle anderen eine Gefahr bedeutet.
- Sind eine Gefahr für Bewohner, da sie ihre Tieren stehlen. Gerade für Reisende stellen sie allerdings eine noch größere Gefahr dar, da sie die Reisende selbst aufgreifen und ihnen schreckliche Dinge antun – so erzählt man sich jedenfalls.
- Es bleibt wohl nur, sie mit Feuer und Schwert von ihrem Fluch zu erlösen (und damit auch das Leben aller in der Umgebung dauerhaft sicherer zu machen)

Nachdem die Prozesion am Schrein angekommen ist, lagert Mika die Opfergaben in Fässern ein. Als wir gehen wollen, ruft Mika einen riesigen Wolf aus dem Wald – Skelkar, der ihn nun begleitet. Gemeinsam machen wir uns auf zum Dorf Hamlet, um sicherzustellen, dass die Feiern ungestört geschehen können. Danach wollen wir uns aufmachen, um die Tiermenschen zu suchen und auszukundschaften.

Auf dem Dorfplatz wird gefeiert – wir mischen uns unter die Halblinge – Rotze ist immer in der Nähe des Essens zu finden. Mika spricht derweil mit der Augenzeugin, die die Tiermenschen gesehen hat, hinter Bauer Schinkens Haus am Waldrand – eine Ziege, die auf Hinterbeinen geht und einen Speer bei sich trug.

Wir machen uns auf den Weg zu Bauer Schinken. Im Wohnhaus brennt eine Kerze. Auf unser Klopfen öffnet Bauer Schinken die Tür. Auf Nachfrage berichtet er von einem Schatten, den er gesehen hat. An dieser Stelle kann ich nach etwa Fährtenlesen Hufabdrücke – sie sehen aus, als seien sie von einem Zweibeiner. An der Rückwand des Schuppens am Schweinegatter finde ich einen Abdruck – blutig, wie von einer Skeletthand. Durch mein Geschick im Fährtenlesen können wir der Spur der Hufabdrücke zum Wald folgen. Skelkar gibt ca. 20 Meter entfernt Laut. Mika kontrolliert das und findet eine blutige, skelettartige Fußspur. Skelettspuren und Hufspuren scheinen unabhängig von einander zu sein. Die Fährten laufen in unterschiedliche Richtungen. Nach Beratung beschließen wir, bei Bauer Schinken zu übernachten, um für Sicherheit zu sorgen. Meine Wenigkeit und Eamon kommen im Bauernhaus unter, die anderen im Schweinestall oder draußen. Mika und Lamosh halten abwechselnd draußen Wache.

Lamosh hat zum Ende seiner ersten Schicht einmal das Gefühl, dass er beobachtet wird, kann aber nichts Konkretes ausmachen. Mika und Skelkar machen sich zu Beginn ihrer Wache auf die Suche und finden wenige Meter in den Wald hinein eine Stelle, an der wohl eine über und über blutige Gestalt an einem Baum gelehnt hat. Skelkar hat mehrere skeletierte, blutige Fußspuren entdeckt. Diese sind frischer als der vorher gefundene, sie sind noch feucht. Nach dieser Entdeckung übergibt Mika die Wache an Rotze und Eamon. Der Rest der Nacht verläuft ereignislos.

Am nächsten Morgen begutachten wir gemeinsam die blutigen Spuren.

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Blöde Ziegen

Ach, Du großer Gott! Hier spricht Dein treuer Diener Rotze.

Der Ork Lamosh kennt sich wohl mit Grünzeugs und Moos und so aus und war deswegen in der Lage, die Spuren zu lesen und ihnen in den Wald hinein zu folgen. Wir entschieden uns zunächst für das Verfolgen der Hufspuren, nicht der blutigen Skelettspuren. Nach einiger Zeit kamen Stiefelandrücke hinzu, was uns rätseln ließ.

Als der Ork ein Blöken hörte, schlich Dein treuer Diener Rotze behände voraus, versteckte sich hinter einem Felsen und sah auf der Lichtung dahinter fünf Ziegenmenschen. Widerwärtige Kreaturen auf Bocksfüßen mit Ziegenköpfen und blutigen Schnauzen. Sie hielten eine Menschenfrau gefangen – offenbar die Quelle der Stiefelspuren – und trieben ihre grausamen Späße mit ihr. Dabei blökten sie wie die blöden Ziegen, die sie waren.

Ich eilte flugs zu den anderen zurück und berichtete ihnen. Wir beschlossen, keine Zeit zu verlieren und die Monster anzugreifen, bevor sie der Frau noch Schlimmeres antun konnten. Wir schlichen zu dem Felsen, hinter dem ich mich bereits verborgen hatte, Eamon kletterte drauf und zauberte dort einen Kasten, der selbständig Armbrustbolzen verschoss. Wir folgten ihm auf den Felsen und eröffneten mit unseren Bögen ebenfalls das Feuer auf die völlig überraschten Tiermenschen.

Nachdem sie den ersten Schreck überwunden hatten, stürmten die Untiere auf uns zu. Die Menschenfrau nutzte die Gelegenheit, um sich ihrer Fesseln zu entledigen und in Sicherheit zu bringen. Als die Ziegenmonster unseren Felsen erreichten, konnte ich dank Deiner Gnade, o Herr, den Felsen zu geheiligtem Boden erklären, wodurch wir von allen Angriffen der unheiligen Ziegen geschützt waren und außerdem für ihre Ziegenglubschaugen unsichtbar wurden.

Eamon jagte mir dann einen furchtbaren Schreck ein, indem er sich in ein Vielfraß oder so was verwandelte, vom Felsen sprang und zu der Frau schlich. Anscheinend konnte Eamon die Frau überreden, sich unserer Sache anzuschließen, denn wenig später griff die Frau in den Kampf ein.

Um es kurz zu machen, o Gott: Wir tilgten diese widerlichen Ausgeburten vom Antlitz der Welt. Sie konnten keinen von uns verletzen und keiner von ihnen konnte entkommen.

Auch habe ich wohl bemerkt, dass Du in Deiner unendlichen Weisheit entschieden hast, dass ich weder mit meinem Bogen noch mit Deinem himmlischen Licht irgendetwas treffen sollte. Ich verstehe das als Prüfung und als Zeichen für mehr Demut sowie ferner auch mehr Übungsstunden mit dem Bogen. Danke, o Herr, für diese Deine heilige Zurechtweisung!

Ich bin gespannt, wer die Frau ist, die wir vor den Ziegenmenschen gerettet haben.

Dein demütiger Diener Rotze.

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The horror! The horror!

Nachdem wir die Ziegenviecher erfolgreich in die Flucht getrieben hatten, erfuhren wir, dass es sich bei der Frau die wir gerettet hatten, um eine Abenteurerin namens Delia handelt. Sie und ihre zwei Begleiter hatten in einer Seitenstraße eine Karte von einem “Händler” erworben, der sie zu einem Schatz führen sollte, der in einem Schrein verborgen war.
So machten sie sich auf durch den Wald und fanden auch – wie angepriesen – einen Schrein, der den Eingang zu einer Höhle darstellte. Sie schlugen ihr Lager direkt vor dem Schrein auf und begannen diesen zu erkunden. Ein Teil des Ganges war überflutet und konnte nur tauchend durchquert werden.
Am Ende der Höhle lauerte jedoch eine böse Überraschung: anstelle des Schatzes fanden sie eklige, hautlose Dämonenmenschmutantenkroppzeugviecher, die sich sofort auf sie stürzten.
Delia gelang die Flucht, verlor aber in den Kampfeswirren ihre zwei Begleiter. Sie war auf der Suche nach ihnen, als sie den Ziegenmenschen in die Hände fiel.
Nachdem wir ihre Geschichte gehört hatten, schien es ziemlich sicher, dass die blutigen Spuren die wir gefunden hatten, zu den hautlosen Dämonenmutantenmenschenkroppzeugviechern gehören mussten, die nun durch den Wald streiften und möglicherweise die Schweine von Bauer Schinken gestohlen hatten.
Die Mission war klar: auf zum Schrein! Dieses unheilige Gezücht muss vertrieben werden und wenn man dann auch noch die Begleiter von Delia finden würde, wäre das ein Plus.
Da erwähnt wurde, dass man einen Teil des Ganges tauchend durchqueren muss, baten wir Bauer Schinken um ein paar Schweineblasen als Schutz für unsere Zunderboxen und Fackeln. Gute Vorbereitung ist schließlich alles!
Versorgt mit neuem Proviant und für den Tauchgang gerüstet, folgten wir den blutigen Fußspuren, die Jeanne schon Tags zuvor entdeckt hatte. Die Spuren führten uns immer tiefer in den Wald hinein und als wir einen großen blutigen Klumpen am Wegesrand entdecken, der sich als gehäutetes Schwein entpuppte, wussten wir, dass wir dem Ziel nahe sein mussten.
In einer kleinen Lichtung am Fuße eines Hügels fanden wir dann einen Höhleneingang, bei dem es sich jedoch nicht um den erwarteten Schrein handelte. Offensichtlich hatten die Viecher hier nur Unterschlupf gesucht. Lamosh, Rotze, Micah und Bet-Trix machten sich auf, die Höhle zu erkunden, während Jeanne und Eamon die Umgebung absuchten.
Der Erkundungstrupp war kaum ein paar Schritte in die Höhle gegangen, als Bet-Trix (?) spürte, dass sich hinter einem Vorsprung etwas versteckt hatte. Alle zogen die Waffen, aber der Anblick der Angreifer ließ sie vor Abscheu erstarren: hinter dem Vorsprung erschienen vier vage menschlich aussehende Kreaturen, die größtenteils aus rohem Fleisch bestanden, wohl aber versucht hatten, sich aus Schweinehaut eine eigene zu basteln, was aber nur mäßig erfolgreich war. An den Händen hatten sie fiese Klauen, mit denen sie sich auf die Eindringlinge stürzten.
Jeanne und Eamon hörten den Kampfeslärm und machten sich auf, ihren Freunden zur Hilfe zu eilen.
Der Kampf war hart und die Kreaturen von erstaunlicher Kraft und Zähigkeit! Es gelang schlußendlich jedoch drei von ihnen zu erledigen. Zu Delias großem Entsetzen, hatte eine der Kreaturen sich die Haut eines ihrer Begleiter angeklebt. Hoffentlich hatte der andere mehr Glück gehabt!
Eine der Abscheulichkeiten floh in den Wald. Lamosh nahm tapfer die Verfolgung auf und verschwand ebenfalls im Wald. Es dauerte eine Weile, bis die Truppe bemerkte, dass er nicht zurückgekehrt war und man begann sich ein wenig zu sorgen. Da es jeoch bereits dämmerte und eine Suche in der Dunkelheit wenig sinnvoll schien, wurde beschlossen erst am nächsten Morgen zu starten. Lamosh war schließlich ein großer Ork und ein guter Kämpfer

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One does not simply walk into the Temple of Doom.
Oh wait! We do!

So machte sich die Gruppe unter der Führung von Lamosh und Deila auf den mysteriösen Schrein zu finden.
Nach einem langen Marsch durch den Wald erreichten sie schießlich eine Senke, in dessen Mitte sich ein versumpfter Tümpel befand. Auf einer kleinen Felseninsel im Sumpf stand ein Turm aus dunklem Stein der – außer dem von Delias Truppe freigesprengten Eingang – keinerlei Fenster oder ähnliches aufwies.
Nachdem man sich überzeugt hatte, das die Umgebung sicher und auch aus der Richtung des Turmes keinerlei Aktivitiät zu sehen war, stapften sie durch den Sumpf zu Insel. Das war besonders für Micah sehr beschwerlich, da der tief im Morast einsank und nur mit Mühe voran kam.
Am Turm angekommen, entdeckte Rotze eine Inschrift, die sich wie ein Band um das Gebäude zog. Da leider niemand der Anwesenden Elfisch lesen konnte, sollte die Bedeutung der Inschrift ein Rätsel bleiben….
Der Turm selbst war im inneren schmucklos und außer einer Treppe, die nach unten in einen gefluteten Gang führte, gab es nichts besonderes zu sehen.
Micah und Eamon waren nicht wirklich begeistert, als man beschloss den Gang zu durchtauchen und den Turm weiter zu erkunden. Rotze sprach einen Zauber auf einen Stein, der darauf zu einer Lichtquelle wurde die man auch unter Wasser benutzen konnte. Sehr nützlich!
Eamon und Delia schafften den Tauchgang nur knapp und mussten nach Luft ringend aus dem Wasser gezogen werden.
Der Gang endete in einer runden Halle mit einer Empore an einem Ende und einem weiteren gefluteten Gang am anderen.
Die Decke der Halle war mit charmanten Fresken bedeckt, die zeigten wie Feenwesen Menschen folterten. Sehr ermutigend!
Auf der Empore befand sich eine seltsame runde Tür, die ebenfalls von einer Inschrift umrahmt war, die natürlich wieder niemand lesen konnte. Das hielt aber Rotze und Micah nicht davon ab, einfach mal zu schauen was passiert, wenn man an der Tür zieht. Die Antwort war prompt und unschön: Micah und Rotze wurden beinahe von den Flammen gegrillt, die aus der Inschrift schlugen. Aber die beiden ließen sich davon nicht entmutigen und siehe da! Man musste drücken, um die Tür ohne Flammen zu öffnen. Geht doch!
Am anderen Ende der Halle hielt Lamosh am Ausgang des zweiten Tunnels wache. Es blieb eine Weile erfreulich still, doch dann hörte er aus dem Gang schleimig kriechende und kratzende Geräusche……

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