Shadow of the Demon Lord

Von Äpfeln und anderen Hindernissen

Seit dem letzten Abenteuer im Schrein waren ein paar Monate ins Land gegangen und der Sommer hatte Einzug gehalten.
Während Rotze in den Kreuzfahrer-Staaten das Böse bekämpfte, hatte Micah inzwischen – mit Hife von Lamosh – einen Schrein zu Ehren der “gehörnten Bestie” im Wald errichtet. Jeanne vertrieb sich ihre Zeit mit der Hautevolee von ’Crossings, Eamon machte ein paar magische Weiterbildungen und Bettrix begab sich auf Pilgerreise.
Durch ihre neuen Kontakte zur Oberschicht von Crossings ergab sich auch ein neuer Auftrag für die abenteuerlustige Truppe: Candice, die Tochter des Stadtrates Meister Dreen war während eines Abendspazierganges am Hafen entführt worden. Ihr Verlobter Phineas hatte sie zwar begleitet, war aber von den Entführern niedergeschlagen worden.
Der stümperhafte Epresserbrief sowie die sehr niedrge Lösegeldforderung machten die Sache irgendwie verdächtig. Zumal Phineas erwähnte, dass seine Verlobte einen Hang zm Abenteuer hat und auch die Nachforschungen in der Stadt keine nützlichen Hinweise ergaben. So machte man sich in Begleitung von Phineas auf den Weg zu dem im Brief genannten Übergabeort. Das Geld sollte in einem Fass hinter der Mühle in “Fandelfa”, einem etwa eine Tagesreise entferten Dorf, deponiert werden. Als Belohnung für die erfolgreiche “Befreiung” seiner Tochter zahlte Meister Dreen 10 Goldstücke im Voraus.

Die Reise verlief Problemlos bis sie fast das Ziel erreicht hatten. Die Straße war rechts und links von Apfelhainen gesäumt und aus einem waren deutlich Hilferufe zu vernehmen. Die Truppe folgte den Rufen und fand inmitten des Hains ein Kind, dass an ein Kreuz gebunden war. Bettrix machte sich eben daran das Kind loszubinden, als plötzlich sechs weitre Kinder mit seltsam grünen Augen aus dem Schatten der Bäume traten. Sie trugen Sicheln und der Anführer gab ihen deutlisch zu verstehen, dass sie besser verschwinden sollten. Es war klar recht schnell klar, dass es hier keine Diskussionsbereitschaft gab und ein Kampf entbrannte. Nach den ersten Hieben stellte sich heraus, dass die Kinder Changelings waren, was die Sache für unsere Helden etwas einfacher machte, da doch niemand ernsthaft gegen Kinder kämpfen wollte. Die Eisenwaffen machtne kurzen Prozess mit den Changelings und das Kind am Kreuz konnte befreit werden.
Pel, so hieß das Kind, berichtete er sei von drei " bösen Männern mit Kapuzen und Maskten" hierher verschleppt worden, mehr wisse er aber nicht.
Rotze und Bettrix hatten den Verdacht, dass hier möglicherweie heidnische Riten abgehalten werden, weshalb es sicherer schien, zuerst das Dorf auszukundschaften bevor man das Kind zurück zu den Eltern bringt.
Micah verwandelte sich in einen Adler und erkundete das Dorf aus der Luft, während sich Rotze, Bettrix, Jeanne und Eamon zu Fuß auf den Weg machten.
Im Dorf war auffällig wenig los dafür, dass heute eigentlich traditionellerweise große Mittsommerfeiern stattfanden. Es schien als hätten sich alle Bewohner in ihren Häusern verbarrikadiert.
Rotze und Bettrix begaben sich zur Kirche, in der sie den Priester Pater Rone ins Gebet vertieft vorfanden. Nachdem sie ihm ein wenig ins Gewissen geredet hatten, erzählte er ihnen, dass das Dorf vor langer Zeit mit den örtlichen Feen aneinander geraten war. Um die Feen wohlgesonnen zu stimmen wurde vereinbart alle 7 Jahre an Mittsommer den Feen ein Kind darzubringen. Im Ausgleich würde die “Apfel-Dame” für reiche Ernten sorgen. In diesen Jahren wurde an Mittsommer nicht gefeiert, sonder in stiller Einkehr den Segnungen gedacht, bis dann um Mitternacht die Apfel-Dame auf dem Marktplatz den Segen spricht. Bettrix und Rotze waren Entsetzt, dass diser Diener des Neuen Gottes sich so bereitwillig diesen heidnischen “Traditionen” fügte! Es gelang ihnen Pater Rone davon zu überzeugen, dass es an der Zeit war diesem Treiben Einhalt zu gebieten.
Jeanne und Eamon gingen währenddessen zum Hof von Pel`s Eltern und spähten vorsichtig durch die Fenster. Eine Famile saß am Abendbrottisch und sah angemessen betroffen aus, allerdings schien seine Mutter nicht unter den Anwesenden zu sein. Gerade als sie sich wieder davon machen wollten, öffnete sich das Fenster und ein Mann – wahrscheinlich der Vater – sah mit einer Bratpfanne bewaffnet heraus. Jeanne trat die Flucht nach vorn an und klingelte an der Haustür um – ganz die unschuldige Durchreisende – nach dem Weg zum Gasthaus zu fragen.
Die Kundschafter kehren dann in den Hain zu Lamosh zurück und berichten was sie herausbekommen haben. Micah stellt fest, dass es sich bei der Apfel-Dame mit ziemlicher Sicherheit um eine Dryade handelt und es daher definitiv keine gute Idee ist, sich in der Nähe der Bäume aufzuhalten. Der Sicherste Ort wäre die Kirche.
Die Gruppe macht sich umgehend auf den Weg ins Dorf, wo sie in der Kirche ausharren wollen, bis die Apfel-Dame erscheint. Mit viel Glück haben sie bis dahin auch einen Plan, wie genau sie das Feen-Problem lösen wollen.
Leider gibt es vorher noch ein anderes Problem: ein Trupp mißtrauischer Dorfbewohner taucht an der Kirchentür auf. Sie haben gesehen, dass sich dieser Haufen Fremde mitsamt ihrem Priester in der Kirche verschanzt hat und finden das ziemlich verdächtig. Nur zur Vorsicht postieren sie deshalb zwei Aufpasser an der Kirchentür. Die anderen Bewhohner hatten sich kaum zurückgezogen, als Lamosh und Jeanne beschlossen, die beiden Aufpasser umgehend loszuwerden. Eigentlich wollten sie diese nur außer Gefecht setzen, doch leider unterschätzten beide ihre Schlagkraft und fügten ihnen bereits mit dem ersten Schlag heftige Wunden zu. Der eine fiel sofort zu Boden, doch der andere schaffte es leider noch laut um Hilfe zu schreien, bevor auch er für immer verstummte…….
Das blieb nicht unbemerkt und der Trupp besorgter Bürger verwandelte sich in einen Aufgebrachten Mob, der mit gezückten Waffen Richtung Kirche marschierte.
Die Einzigen die jetzt nicht in der Kirche festsitzen sind Micah, der immer noch als Adler durch die Lüfte kreist und Eamon, der sich in eine dicke Taube verwandelte hatte um Micah zu suchen und vor dem Mob zu warnen.
Anderer Ort, noch ein Problem: Micah hatte sich am Rande der Straße inzwischen wieder in seine übliche unaufgeräumte Faun-Gestalt verwandelt. Als zwei Dorfbewohner auf dem Weg in den Apfelhain an ihm vorbeikamen, stellte er sich ihnen in den Weg. Eamon hatte Micah just in diesem Augenblick erreicht, beschloss aber sich lieber noch nicht zurückzuverwandeln und landete stattdessen einfach zwischen seinen Hörnern. Die beiden Männer waren zuerst nur überrascht, aber als Micah sich vor ihnen aufbaute und vor gerechtem Eifer förmlich glühte, bekamen sie es mit der Angst zu tun. Es half auch nicht wirklich, dass dann auch noch sechs verwachsene Gnome mit blutigen Zipfelmützen, ein beschwingtes Lied über Morden und Leute fressen singend, aus dem Unterholz hervorkamen. Voller Entsetzen traten sie alle die Flucht an und rannten so schnell sie konnten ins Dorf zurück.

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JennyCrane

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