Shadow of the Demon Lord

Außer Spesen nichts gewesen

So standen sie abermals vor den nunmehr geschlossenen Türen des Ganges. Sollten sie diesen unheiligen Ort weiter untersuchen oder einfach gehen? Nach kurzer Diskussion schlug Eamon vor, sich in eine Fledermaus zu verwandeln und so in sicherem Abstand von den Augen bis zum Ende vorzudringen. Gesagt, getan! Er flatterte durch den Gang, durch den Raum mit den Augen, bis er am Ende in einen weiteren Raum kam aus dem es blau leuchtete. Der Raum hatte keinen weiteren Ausgang und war mit Statuen von schrecklich zugerichteten, deformierten Menschen gefüllt. An der Kopfseite des Raumes leuchtete jeoch eine Schale in verheißungsvollem, blauen Licht.
Eamon ließ sich am Rand der Schale nieder – so gut dass als Fledemaus eben ging – und sah, dass in der Schale drei kleine Kristalle lagen, von denen das Leuchten ausging. Eine kurze Untersuchung zeigte, dass die Kristalle magischer Natur waren. Könnte das vielleicht die Belohnung für die Strapazen sein? Voller Eifer machte er sich daran, die Kristalle mit den Fledermauskrallen aus der Schale herauszufummeln. Es war mühsehlig und erforderte höchste Aufmerksamkeit, sodass er leider keine Chance hatte, dem Angriff den Mutantanschlange auszuweichen. Das Biest war von irgendwo unter dem Podest auf dem die Schale stand aufgetaucht und schlug nun ihre Fänge in die schwer beschäftigte Fledermaus.
Zum Glück fügte der Angriff nur leichten Schaden zu, aber es war genug den Zauber zu brechen und Eamon verwandelte sich zurück in seine normal Gestalt. Zu seinem Entsetzen sah er noch weitere Gestalten im Dunkeln herannahnen und traf die vernünftige Entscheidung panisch davonzulaufen.
Der Rest der Truppe war vor der Tür geblieben. Die Rufe, die sie nun aus dem Gang hörten verhießen nichts Gutes: "Waaaaaah! Sie verfolgen mich!!! “Ohgottogottogott….aaaaahhh….macht SOFORT DIE TÜR ZU WENN ICH DURCH BIN!!!!!!” Jeanne und Bettrix brachten sich vor der Tür in Stellung und es bot sich ihnen das folgende Bild: ein sprintender Eamon der von einer Schlange mit drei Schwänzen, einem kleinen, verwachsenen Mini-Zentauren mit Spinnenbeinen sowie einem komischen leuchtenden Dreieck verfolgt wurde.
Bettrix feuerte einen Zauber auf das Dreieck was daraufin leicht zu zischen und zu dampfen anfing.
Eamon konnte sich mit einem Hechtsprung durch die Tür retten, die Jeanne sofort hinter ihm schloss. Die Gruppe wähnte sich für einen kurzen Augenblick in Sicherheit, doch dann materialisierte sich plötzlich mit einem leisen Plopp das leuchtende Dreieck mitten im Raum. Nach einem kurzen, aber heftigen Kampf wurde das dämonische Dreieck besiegt und die angeschlagene Truppe konnte endlich eine Rast einlegen.
Micah wollte auf keinen Fall weitergehen und drängte darauf den Schrein zu verlassen, aber Rotze war wild entschlossen den unheiligen Ort zu säubern. Lamosh und Jeanne waren auch dafür zumindest den anderen Gänge zu erkunden.

Hinter der nächsten Tür verbarg sich ein von Säulen gesäumter Gang, an dessen Ende zwei fiese Skelett-Krieger darauf warteten, eventuelle Eindringlinge in Stücke zu hauen.
Micah hatte sich das noch geladene Feen-Amulett zwischen die Hörner gehängt und marschierte entschlossen auf die beiden Skelette zu, nur um dann auf halber Strecke zum Entschluss zu kommen, dass es vielleicht doch zu gefährlich ist jetzt auszuprobieren, ob die Magie noch ausreicht die Skelette davon zu überzeugen, dass wir Freunde sind. Nachdem es ihm in den anderen Kämpfen mehrmals fast geschmissen hätte, war das aber durchaus verständlich. Eamon nahm sich daraufhin das Amulett und ging weiter. Jeanne, Lamosh und Rotze hielten sich kampfbereit im HIntergrund. Das Glück war ihnen ausnahmsweise mal hold: dank des Amulettes war ein Skelett freundlich gesonnen und erschlug seinen Kumpanen, der die Gruppe angreifen wollte. Netterweise ließ er sich dann danach auch noch von Jeanne ohne Gegenwehr niederstrecken. Geht doch!
Die Rampe am Ende des Ganges führte hinunter in eine Kammer in deren Mitte eine Schale mit roten Kristallen schwebte. Nach einer eingehenden Untersuchung stand fest, dass es nur eine Falle war, die unbedachte Abenteurer von dem wirklichen Schatz des Schreins fernalten sollte.
Wie Micah dann herausfand, erzählten die Deckenfresken die Geschichte des Krieges der Feen gegen die Trolle und wie diese mit HIlfe der Chaos-Scherben besiegt werden konnten. Diese mächtigen, magischen Scherben wurden nun hier im Schrein aufbewahrt. Wie ihnen nun klar wurde, waren das die blauen Kristalle, die Eamon gesehen hatte.
In Anbetracht der Tatsache, dass die Scherben von Dreiecks-Dämonen, Mutantenviechern und ekligen Wanderaugen bewacht wurden, schien es trotz des großen Wertes keine kluge Idee zu sein, nochmals zu versuchen an die Scherben zu gelangen.
Der Gang hinter der letzen Tür endete in einer Höhle, in der es außer vage menschlichen Mutanten nichts zu sehen gab. Des Kämpfens müde wurde beschlossen einfach den Rückzug anzutreten und den Schrein zu verlassen.

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JennyCrane

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